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Auszug - Bericht des Bürgermeisters über wichtige Angelegenheiten  

 
 
Sitzung des Rates der Stadt Westerstede
TOP: Ö 3
Gremium: Rat der Stadt Westerstede Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 17.03.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:05 Anlass: Sitzung
Raum: Hotel Sonnenhof
Ort: Langebrügger Straße 57, 26655 Westerstede
 
Wortprotokoll

Bürgermeister Rösner begrüßt alle Anwesenden zur ersten Sitzung des Rates im Jahr 2026. Er hält fest, dass das erste Quartal 2026 fast vorbei sei und die Zeit schneller rast denn je. Neujahrsemfänge und die Jahreshauptversammlungen hätten stattgefunden und auch die ersten Ausschüsse des Rates der Stadt Westerstede hätten getagt. Ein ganz normaler Start in das Jahr - könne man meinen. Er sehe dies aber etwas differenzierter.

Die Ukraine sei bereits im vierten Kriegsjahr und auch der derzeitige Krieg im Iran mit all seinen Auswirkungen in der ganzen Region im Mittleren und Nahen Osten würden dazu führen, dass nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden könne. Zölle, Mineralölpreise und Entlassungen in Großkonzernen würden dazu führen, dass sich immer mehr Menschen Sorgen machen würden – zurecht finde er.

Die Stadt Westerstede als Kommune müsse auch mit diesen Lagen umgehen und dafür Sorge tragen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auf die Stadtverwaltung und Politik verlassen könne. Dies habe man in der Vergangenheit bereits getan und er sei sich sicher, dass dies auch in der Zukunft erfolge.

Der Stadtrat pflege einen guten Umgang unter- und miteinander. Selbstverständlich dürfe es in der Sache Meinungsverschiedenheiten geben und Argumente ausgetauscht werden. In 99,9 % der Fälle gebe es Entscheidungen, die nachvollziehbar seien. Dies würde er sich auch häufiger von der großen Politik im Land, auf Bundesebene und auf der Weltbühne wünschen. Es stehe ihm zwar sicherlich nicht zu, dies zu beurteilen, den Vergleich erlaube er sich dennoch.

Weiter teilt er mit, dass das Jahr 2026 auch für die Stadt Westerstede als Kommune ein Jahr der Herausforderung werden würde. Die finanziellen Mittel werden knapper und die Rücklagen würden auch nicht mehr ewig halten, um Defizite ausgleichen zu können. Daher bedürfe es einer ruhigen und sachorientierten Politik. Dafür stand und dafür stehe der Rat der Stadt Westerstede. Viele gefasste Beschlüsse und Aufgaben würden noch vor uns liegen. Einige davon würden in die neue Ratsperiode übergehen. Zum einen aus zeitlichen Gründen, zum anderen aus finanziellen Erwägungen.

Am 13. September 2026 werde ein neuer Stadtrat und auch ein neuer Bürgermeister bzw. eine neue Bürgermeisterin gewählt. Ihm sei wichtig, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Westerstede und ihren Dörfern weiterhin gemeinsam davon zu überzeugen, dass im Stadtrat richtig gute Politik gemacht werde. Er meine damit, dass alle die Möglichkeit hätten, die Menschen davon zu überzeugen, dass Populismus und starke rechte und linke Ränder im Rat der Stadt Westerstede nicht gebraucht werden. Er bitte weiterhin um einen fairen und nicht verletzenden Umgang miteinander.