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Herr Sturm, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Sturm, stellt den Sanierungsfahrplan anhand des dem Protokoll als Anlage beigefügten Vortrag vor. Ratsherr Kroon bedankt sich für den Vortrag und sieht eine sanierungstechnisch nachhaltige Betrachtung der Neubauten am Ostbau als sehr positiv. Er führt weiter aus, dass am Gymnasium immer wieder Probleme mit dem Flachdachbau bestehen, der begehbar sei und als Pausenraum diene. Er erkundigt sich, ob dies ein speziell sensibler Bereich sei oder ob dies normale Probleme am Flachdach seien. Herr Sturm erklärt, das Problem sei, dass in dem ganzen Bereich Zentralbau bis Richtung Nordbau viele Bereiche hochgelegt begehbar für die Schüler seien und diese seien anscheinend aus rein optischen Gründen ohne Dachüberstände gebaut worden. Hier laufe Wasser durch Kapillarität an den Betonteilen vorbei und gerate dann hinter die Verklinkerung. Dafür seien Außenwände nicht resilient genug, führt Herr Sturm weiter aus. Er erläutert weiter, dass es wichtig sei bei einer Sanierung das abfließende Wasser von den oberen Bauteilen entfernt zu halten. Herr Sturm erklärt weiter, dass alle Bauteilanschlüsse immer schwierig seien, weil sich Bauteile verschieden bewegen. Diese Anschlüsse sollten mit einer Metallverkleidung und einer Tropfkante versehen werden, sodass das von oben kommende Wasser nicht mehr in die Außenwände gelangen könne. Flachdächer seien immer problematisch und das Flachdach am Zentralbau habe zudem seine Laufzeit erreicht, führt er weiter aus. Ratsherr Cording bedankt sich für den Vortrag und hinterfragt die Energieeinsparung in Höhe von 78 % nur durch die Umstellung der Wärmepumpe. Herr Sturm weist daraufhin, dass hier unterstellt wurde, dass das Warmwasser entkoppelt wurde und durch eine Brauchwasserpumpe die hohen Vorlauftemperaturen ausgeklammert seien. Er führt weiter aus, dass es in dem jetzigen Heizungsraum nie kalt werde, so wie dies in einem Neubau sei. Es werde immer durch die Verteilung eine Wärmeabstrahlung geben, erläutert er. Wenn nun eine Brauchwasserpumpe in den Heizungsraum gestellt werde, bekomme man dort hohe Effizienzen, weil die 30 Grad warme Luft als Wärmequelle für das warme Wasser genutzt werde, erläutert Herr Sturm. Er führt weiter aus, dass er mit den Hausmeistern vor Ort gesprochen habe und die Vorlauftemperatur bereits jetzt unter 60 Grad gefahren werde. Er berichtet weiter, dass es das Idealbild sei, erst die Sanierung des Gebäudes durchzuführen und dann die Erneuerung der Wärmepumpe, dies wäre hier nicht zu gewährleisten. Der Wassereintritt im Gebäude sei problematisch, jedoch seien die Wärmeerzeuger sehr in die Jahre gekommen. Er führt weiter aus, dass eine Brauchwasserwärmepumpe ca. 3 bis 4.000,00 Euro in der Anschaffung koste und umgehend eingebaut werden könne. Die Ersparnis sei sofort messbar und es sei von einer Amortisation von unter 5 Jahren auszugehen, berichtet Herr Sturm. Ratsherr Kroon erkundigt sich, ob es möglich sei, eine Priorität und die Effektivität zu benennen. Herr Sturm führt aus, dass er in seinem vorliegenden Bericht jede einzelne Maßnahme aufgeteilt habe, nach kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Es sei zu empfehlen, nach technischer Notwendigkeit die Baumaßnahmen anzugehen, das Gebäude energetisch gut aufzubauen und dann seinen ausgearbeiteten Plan abzuarbeiten, erläutert er. Ratsfrau Kundt-Bergmann bedankt sich für den ausführlichen und fachlich sehr guten Vortrag und stellt fest, dass in der Vergangenheit kleine Bausünden passiert seien. Sie verweist auf den angesprochenen Punkt der Dachüberstände und stellt fest, wenn diese besser geplant gewesen wären, es an einigen Stellen weniger Feuchtigkeit geben würde. Sie spricht sich weiter für die Begrünung des Daches aus, dies nicht nur aus optischen, sondern auch aus ökologischen Gründen. Herr Sturm weist auf den energetisch und baulich einwandfreien Ostbau hin, auch dieser habe keine Dachüberstände. Er führt weiter aus, dass keine architektonischen Fehler geschehen seien, trotzdem müsse man nun eine umfassende Lösung finden.
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