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Auszug - Beschaffung eines akkubetriebenen Rettungsgerätes für die Ortsfeuerwehr Garnholt  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung
TOP: Ö 8
Gremium: Feuerwehrausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 18.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 2, 26655 Westerstede
17/0256 Beschaffung eines akkubetriebenen Rettungsgerätes für die Ortsfeuerwehr Garnholt
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Hauptamt Bearbeiter/-in: Krieger, Jörn
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Ausschussvorsitzender Neumann verweist auf die Beschlussvorlage Nr. 17/0256.

Frau Hinrichs erklärt, dass mit dem Gerät der weiße Fleck in Garnholt beseitigt werden könne. Da das Gerät direkt an den Hilfeort gebracht werden könne, könne hierdurch eine mögliche Hilfeleistung beschleunigt werden. Hätte die Technik bereits bei Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes vorgelegen, wäre sicherlich auch hierüber diskutiert worden.

Stadtbrandmeister Siehlmann ergänzt, dass bei der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes auch zur Hilfeleistung einige Überlegungen angestellt worden seien. Im Vorfeld habe bereits die Feuerwehr Halsbek einen Rettungssatz erhalten. Im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplanes seien dann alle Feuerwehren ohne Rettungssatz mit einem Verkehrsunfallkasten ausgestattet worden, um zumindest einen kleinen Zugang durch das Fenster legen zu können und die Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungssatzes vorzunehmen. Aufgrund der exponierten Lage Garnholts habe man sich seitens der Feuerwehr Gedanken über mögliche Alternativen gemacht. Das jetzt vorgeschlagene Rettungsgerät könne von einer Person getragen werden. Es sei dafür ausgelegt, eine Rettungsöffnung zu schaffen. Weiterhin rücke jedoch bei einem Verkehrsunfall die nächstgelegene Feuerwehr mit einem Rettungssatz und der Rüstwagen aus.

Ratsherr Oeltjen regt an, ebenfalls den anderen weißen Bereich in Ihausen zu betrachten und entweder die Feuerwehr Westerloy oder Hollriede mit einem solchen Gerät auszustatten. Ein Arbeiten auf der Autobahn ohne Absicherung bei rollendem Verkehr halte er nicht für möglich. Er stellt sodann den Antrag, einen zweiten akkubetriebenen Rettungssatz zu beschaffen.

Stadtbrandmeister Siehlmann erklärt, dass die Feuerwehr auf der Autobahn erst tätig werde, wenn diese voll gesperrt sei. Insbesondere sei ein Einsatz des Geräts bei größeren Schadenslagen auf der Autobahn denkbar, z.B. bei einer Massenkarambolage.

Ratsherr Kuhlmann erklärt, dass das Gerät zwar viel Geld koste, hierdurch jedoch der Bereich abgedeckt werden könne. In Garnholt herrsche auf dem Garnholterdamm bis zur Langebrügger Straße viel Verkehr und es passieren viele Unfälle. Aufgrund dessen müsse in dem Bereich Rettungsgerät vorgehalten werden. Zudem bestehe die Möglichkeit, das Gerät zu testen und ggfls. zukünftig auch die anderen Rettungsgeräte hierdurch zu ersetzen.

Ratsherr Urban hinterfragt die Kosten eines Akkus und die Lebensdauer.

Vermerk der Verwaltung:

Es gibt zwei Akkuarten für das Gerät. Der von der Feuerwehr gewünschte LiIon-Akku 28 V/5 Ah kostet unverhandelt 470,00 €. Der LiIon-Akku 28 V/3 Ah kostet unverhandelt 291,00 €. Seitens der Herstellerfirma wird ebenfalls der 5Ah Akku empfohlen. Von der Fa. Domeyer wird davon ausgegangen, dass ein Akku mindestens fünf Jahre bei gleichbleibender Leistung hält.

Stadtbrandmeister Siehlmann weist auf die Möglichkeit hin, dass das Gerät ebenfalls über einen Stromerzeuger durch eine direkte Stromeinspeisung betrieben werden könne. Man sei bei dem Gerät demnach doppelt abgesichert.

 

Ausschussvorsitzender Neumann lässt über den Änderungsantrag des Ratsherrn Oeltjen auf Beschaffung von zwei akkubetriebenen Rettungsgeräten abstimmen.

Der Änderungsantrag wir bei 2 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen abgelehnt.

 

Ausschussvorsitzender Neumann lässt sodann über den Beschlussvorschlag abstimmen.

 


Beschluss an den Verwaltungsausschuss:

Für die Ortsfeuerwehr Garnholt soll im Jahr 2018 ein akkubetriebenes Rettungsgerät beschafft werden.

 


Abstimmungsergebnis:

einstimmig