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Auszug - Bericht der Werkleitung  

 
 
Sitzung des Hössenausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Hössenausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 06.10.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Saal auf dem Jaspershof
Ort: Zum Stiftungspark 27, 26655 Westerstede
 
Wortprotokoll

Herr Rößler berichtet, dass das Jahr 2020 hätte noch besser verlaufen sollen, als es bereits in den Jahren 2018 und 2019 der Fall gewesen sei. Anhand der beigefügten Präsentation stellt Herr Rößler vor, dass es im Jahr 2020 zu höheren Gästezahlen kommen sollte. Jedoch sei es dann im März 2020, bedingt durch die aktuelle Situation, zur Schließung des Schwimmbades, der Sportanlangen und Gästehäuser gekommen. Ausschließlich die Notversorgung der Kita Jahnallee sei beibehalten worden. Durch die Schließung seien diverse Arbeiten, unter anderem im Schwimmbad, vorverlegt worden, welche ansonsten in den Wintermonaten durchgeführt worden seien. Hierdurch könne die Schließung des Schwimmbads in den Wintermonaten verkürzt werden.
Hinsichtlich einer wieder zu erwartenden Öffnung des Hössensportzentrums, seien ebenfalls Hygienemaßnahmen erarbeitet und eingeleitet worden.
Außerdem seien Gebäude- und Geländeplane für den Katastrophenschutz erstellt worden. Im Rahmen des Katastrophenschutzes-Planes sei auch eine Unterbringungsmöglichkeit von bis zu 450 Personen erarbeitet worden. Hier müssten noch letzte Feinheiten nachgebessert werden.

Das Schwimmbad sei dann pünktlich am 25.05.2020 wiedereröffnet worden. Der Betrieb der Sportstätten sei am 19.06.2020 mit kontaktlosem Sport wieder möglich gewesen. Der erwartete Besucheransturm blieb jedoch aus.

Der Betrieb der Gästehäuser sei ab dem 03.06.2020 mit Belegung von Einzel- und Doppelbetten wieder möglich gewesen. Ende Juli 2020 sei es anschließend zu Lockerungen gekommen, so dass eine Aufnahme einer Gruppe von insgesamt fünfzig Personen wieder möglich gewesen sei. Gleichzeitig sei es ebenfalls zu Lockerungen bezüglich der Sportstätten gekommen. Ab diesem Zeitpunkt sei es wieder möglich gewesen innerhalb einer Gruppe von dreißig Personen Sport zu betreiben.
Im weiteren Verlauf geht Herr Rößler im Bericht auf die anliegende PowerPoint-Präsentation ein, welche die unterschiedlichen Vorgehensweisen innerhalb der Gemeinden des Landkreises Ammerland hinsichtlich der Öffnung des Bäderbetriebes aufzeigt. Außerdem wird auf Besucherauslastung im Vergleich zu den vorherigen Jahren verwiesen.
Herr Rößler geht ebenfalls auf die derzeit steigenden Infektionszahlen ein, und berichtet, dass diesbezüglich auch über eventuell wieder eintretende Beschränkungen gesprochen werde und wie man diese praktikabel umsetzen könne.
Weiterhin wird kurz der aktuelle Stand des Neubaus des Gästehauses III wiedergegeben. Hier sei es zu einer Bauverzögerung von etwa sechs Wochen gekommen. Der Bauverlauf sei jedoch positiv zu bewerten, so dass mit einer Eröffnung im Februar 2021 zu rechnen sei.
Das Budget werde mit aktuell 2,84 Millionen Euro ebenfalls eingehalten. Die Präsentation wird dem Protokoll beigefügt. 

Ratsherr Park bedankt sich zunächst für den positiven und ausführlichen Werkbericht. Er bitte um Mitteilung, wie sich die Übernachtungszahlen derzeit hinsichtlich der Auslastung durch die Deula verhalten. Herr Rößler teilt mit, dass die Deula die Schüler von Beginn der Öffnung an wieder in den Gästehäusern untergebracht habe. Wie genau sich dies zu den Vorjahren darstelle, könne man dem Protokoll beifügen.

Nachtrag zum Protokoll:

Im Jahr 2018 ist es seitens der Deula zu einer Übernachtungszahl von 1.480 gekommen. Im Jahre 2019 hat sich dies auf insgesamt 2.750 Übernachtungen erweitert. 2020 sind 3.637 Übernachtungen gebucht worden.

Ratsherr Cording erkundigt sich nach der Basis für die in der PowerPoint Präsentation erwähnten 44 % Besucherauslastung. Herr Rößler erläutert, dass hierfür die Zahlen aus dem Jahr 2019 zugrunde gelegt worden seien. 

Ratsherr Töpfel stellt zunächst fest, dass er über die positive Entwicklung nach der Schließung erfreut sei. Er fragt nach, ob es eine Entschädigung von Landes- bzw. Bundesebene für die Bereitstellung der Kapazitäten für die 450 Betten gäbe. Herr Rößler teilt mit, dass es für die Freihaltung der Kapazitäten keine Entschädigung gäbe. Herr Busch ergänzt daraufhin, dass es nur zu einem Kostenersatz kommen würde, wenn der Katastrophenfall eintreten würde. Die Kostenpflicht würde in einem solchen Fall auf den Landkreis Ammerland übergehen.

Ratsfrau Schmidt, bedankt sich für die ausführliche Vorstellung Seitens Herrn Rößler und stellt fest, dass trotz der schwierigen Situation alles, auch im Hintergrund, gut bewerkstelligt worden sei.

Ratsherr Töpfel trägt daraufhin noch eine Wortmeldung nach. Er fragt nach, ob man die geringen Einschränkungen des Bäderbetriebes in Westerstede positiv nach außen tragen könne. Er nennt hier beispielsweise die uneingeschränkten Öffnungszeiten. Herr Rößler merkt daraufhin an, dass es zu späteren Öffnungszeiten gekommen sei, wodurch auch die Frühschwimmer weggefallen seien. Dies wird durch die Ausschussvorsitzende, Ratsfrau Schmidt, bestätigt.