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Die Ausschussvorsitzende verweist auf die Vorlage 26/2061 und bittet um weitere Erläuterung zu den beiden Anträgen. Ratsfrau Kundt-Bergmann trägt den Antrag der Fraktion „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ vor und ergänzt ihn dahingehend, dass im Vorfeld dieser Ausschusssitzung bereits Gespräche mit der Verkehrsbehörde, der Kita-Leitung und der Leitung der Brakenhoffschule stattgefunden hätten. Alle Beteiligten seien sich einig, dass die teils chaotische Situation zu den Bring- und Holzeiten durch sicherere Zugänge verbessert werden müsse. Es sei fraglich, ob Erziehung und Gesetze am Verhalten der Menschen etwas ändere oder ob Veränderungen an den Wegen die Situation vor Ort für alle Verkehrsteilnehmer sicherer mache. Sie bittet daher die Ausschussmitglieder um Zustimmung zu dem gestellten Antrag. Erfreulich sei, dass der Antrag der Freien Wählergemeinschaft „Wir Ammerländer“ in die gleiche Richtung gehe. Ratsherr Lukoschus führt zum Antrag der Freien Wählergemeinschaft „Wir Ammerländer“ aus, dass bei der Bereisung zur Situation vor Ort eine rege Diskussion geführt wurde. Die Situation im Einmündungsbereich „Goethestraße“ / „Von-Weber-Straße“ sei auch schon vor 25 Jahren nicht einfach gewesen, habe sich in den letzten Jahren aber noch deutlich verschlimmert. Eine Veränderung, die sich aus diesen Gesprächen ergeben hätten, sei z. B. die Verbreiterung des Gehweges an der „Goethestraße“ zwischen „Ammerlandallee“ und „Süderstraße“, was zumindest für etwas mehr Sicherheit für die Kinder sorge. Die Trampelpfade seien zwar nicht die Wege, wie es sich die Planer damals vorgestellt hätten, aber so würden die offiziellen Zugänge entlastet. Es müsse darauf geachtet werden, eine vernünftige Lösung durch Verwaltung und Fachfirmen erarbeiten zu lassen. Seines Wissens nach wird der Weg neben dem Kindergarten, der zur „Beethovenstraße“ führt, von vielen Kindern genutzt, die dann teils auch ohne zu bremsen auf die Straße fahren. Vielleicht würde hier eine Drängelschleuse Sinn ergeben. Für die Kinder, die dort entlangfahren, bilde der gegenüberliegende Trampelpfad die direkte Zufahrt zum Schulgelände. Problematisch seien seines Erachtens nicht die Kindergarten-Kinder, die morgens in Begleitung von Erwachsenen zu Fuß vom Kindergarten in den Gruppenraum in der Schule wechseln, sondern die Vielzahl der Schülerinnen und Schüler, die morgens zum Teil mit Begleitpersonen mit dem Rad zur Schule fahren oder mit dem PKW gebracht werden. Ratsherr Grambart hat sich die Situation auch nach der Bereisung mehrfach angesehen. Ein Zebrastreifen zwischen Kindergarten und Schule sei nur ein Punkt, der für Verbesserung sorgen könnte. Trampelpfade seien Wege, die genutzt würden, um Wege abzukürzen. Diese Trampelpfade sollten seiner Ansicht nach gepflastert werden, weil sie ohnehin genutzt werden. Ratsherr Kuhlmann stellt klar, dass ein Zebrastreifen ein offizielles Verkehrszeichen darstellt, das von der Verkehrsbehörde des Landkreises angeordnet werden müsse. Ob die Voraussetzungen hier gegeben seien, müsse genau geprüft werden. Die Gruppe, die vom Kindergarten aus die Straßenseite der „Von-Weber-Straße“ wechselt, müsse dies nicht genau gegenüber der Schule tun. Es gibt die Möglichkeit, an der gut einsehbaren Einmündung an der „Goethestraße“ auf die andere Straßenseite zu wechseln. Ratsherrn Diers ist bekannt, dass zum einen von der Bushaltestelle an der „Goethestraße“ aus die Trampelpfade rege genutzt werden, zum anderen würden dort aber auch Kinder und Eltern mit Fahrrädern entlangfahren. Herr Hinrichs erklärt, dass die Verwaltung schon häufig versucht habe, Verbesserungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Nutzung der Trampelpfade, die sich im Laufe der Jahre gebildet haben, seien seiner Ansicht nach eine sympathische Möglichkeit, die Situation direkt vor der Schule in der „Von-Weber-Straße“ zu entschärfen, indem die Kinder eine separate Achse nutzen können. Die Verwaltung benötige in jedem Fall einen Auftrag der Ausschussmitglieder, um in Detailplanungen einzusteigen, evtl. Entfernung von Pflanzen und Gespräche mit dem Landkreis zu führen, um z. B. einen geeigneten, gepflasterten Weg und eine sichere Überwegungsmöglichkeit zu schaffen. Die Ausschussvorsitzende fasst daraufhin zusammen: Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten für die Verbesserung vor Ort zu erarbeiten, den neben der Schule an der Goethestraße entstandenen Trampelpfad zu pflastern und Gespräche mit der Verkehrsbehörde zu führen, um die Möglichkeiten für eine Querungshilfe zu prüfen. Diesem stimmen die Ausschussmitglieder einhellig zu. |
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