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Auszug - Bericht der Verwaltung  

 
 
Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 14.04.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:15 Anlass: Sitzung
Raum: Erdgeschoss des Rathauses Zum Stadtpark, Zum Stadtpark 2, 26655 Westerstede
Ort:
 
Wortprotokoll

Der Ausschussvorsitzende erteilt Frau Pottek das Wort.

Frau Pottek berichtet, dass die Baugenehmigung für den Erweiterungsbau der Mensa an der Brakenhoffschule eingegangen sei. Hier sei bereits das Baufeld für den Beginn der Bauarbeiten eingerichtet worden.

Weiter berichtet Frau Pottek, dass auch die Baugenehmigung für den 1. Bauabschnitt des Neu- und Umbaus der Oberschule zwischenzeitlich vorliege. Derzeit werde damit begonnen, den auf dem Baufeld befindlichen Spielplatz örtlich zu verlegen. Leider gebe es aber ein Problem mit der auf dem Baufeld befindlichen Wasserleitung. Hier käme es aufgrund eines Zuständigkeitswechsels bei dem OOWV zu Verzögerungen. Dadurch verschiebe sich leider der eigentlich für den Monat Mai geplante Termin für den Baustart. Frau Kohl von der Firma Thalen Consult GmbH wird in der Herbstsitzung des Schulausschusses über den aktuellen Stand der Maßnahme berichten. Bezüglich der für die neuen Räumlichkeiten anzuschaffenden Einrichtungsgegenstände würden derzeit seitens der Verwaltung Abstimmungsgespräche mit der Schule geführt.

Frau Pottek berichtet weiter über die Anmeldezahlen für die Einschulung zum Schuljahr 2026/27 an der Grundschule Westerloy. Mit Stand von heute seien 51 Kinder für die Einschulung angemeldet. Dies bedeute, dass die Schule entgegen der eigentlichen Erwartung voraussichtlich doch mit 2 ersten Klassen in das neue Schuljahr starten könne. Nach der im Vorjahr prognostizierten Zahl für die Einschulung war davon ausgegangen worden, dass die Schule mit 3 ersten Klassen starten müsse. Durch kurzfristige Änderung der Zahlen, z. B. durch Zuzüge, könnte sich eine solche Situation auch trotzdem immer noch ergeben. Die Verwaltung habe daher an den Planungen für die Herrichtung eines weiteren Klassenraumes festgehalten.    

Auch an der Grundschule Gießelhorst habe am 14.04.2026 ein Gespräch hinsichtlich der zu erwartenden künftigen Anmeldezahlen stattgefunden. Hieran habe neben der Schulleitung und der Verwaltung auch der Vorsitzende des Schulausschusses sowie Elternvertreterinnen der Schule teilgenommen. Problem sei, dass ein Klassenraum der Schule nicht dafür geeignet sei, eine volle Klassenstärke an Schülerinnen und Schülern aufzunehmen. Hierdurch könnte es in den übernächsten beiden Schuljahren zu Engpässen kommen. Daher wurde vereinbart, die Anmeldezahlen für diese Jahre möglichst gering zu halten. Das bedeute, dass Ausnahmeanträge nach § 63 (3) Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) für den Besuch der Schule Gießelhorst aus anderen Schulbezirken nicht befürwortet werden. Die Kinder aus dem grenzüberschreitenden Schulbezirk Burgforde können ebenfalls nicht aufgenommen werden. Anträge auf den Besuch einer Grundschule in einem anderen Schulbezirk seien hingegen zu befürworten. Auch Eltern von möglichen Flexi-Kindern seien hinsichtlich der Rückstellungsmöglichkeit für ihre Kinder entsprechend zu beraten. Ab dem Schuljahr 2029/30 entspanne sich dann die Lage auf Grund der sich abzeichnenden sinkenden Geburtenzahlen erheblich.

Der Ausschussvorsitzende dankt Frau Pottek für ihren Bericht und bittet um Wortmeldungen dazu.

Ratsherr Kroon bedauert die Verzögerung des Baubeginns an der Oberschule. Bereits die Dauer vom Beginn der Planungen bis zur Erteilung der Baugenehmigung habe einen langen Zeitraum in Anspruch genommen. Daher sei es insbesondere im Hinblick auf die Herstellung der Barrierefreiheit an der Schule bedauerlich, dass sich der Baubeginn weiter verzögere. 

Ausschussvorsitzender Lukoschus bezieht sich auf die an den Schulen Westerloy und Gießelhorst hinsichtlich der sich aus den anstehenden Anmeldezahlen jeweiligen ergebenden Raumproblematiken geführten Gespräche. Diese hätten gezeigt, wie wichtig es sei, alle Beteiligten rechtzeitig mit in die Beratungen einzubeziehen. Er freue sich insbesondere, dass sich auch die Elternvertretungen mit den anstehenden Problemen befasst und an der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen mitgewirkt hätten. Wenn alle Beteiligten wie Schulleitung, Elternvertreter, Politik, Verwaltung und Vertreter der Dorfgemeinschaft gemeinsam zusammenarbeiteten, komme man zu guten Lösungen.

Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht.