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Vorlage - 25/1960-01  

 
 
Betreff: Verbesserung der Verkehrssituationen in der Straße "Am Röttgen"; Zwischenbericht
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
  Bezüglich:
25/1960
Federführend:Bauamt Bearbeiter/-in: Janßen, Harald
Beratungsfolge:
Straßen- und Wegeausschuss Anhörung
09.03.2026 
Sitzung des Straßen- und Wegeausschusses      

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

In der vergangenen Ausschusssitzung wurde über die Verkehrssituation in der Straße „Am Röttgen“ beraten. Wie berichtet wurden kürzlich die Schmutz- und Regenwasserleitungen mit einem Kanalauge befahren, deren Untersuchungsergebnisse in Kürze vorliegen sollen. Darüber hinaus wurde der Straßenzug im Rahmen der Bereisung von den Mitgliedern des Straßen- und Wegeausschusses besichtigt. Es wurde vor Ort auf die markanten Problempunkte hingewiesen, wie beispielsweise beengtes Straßenraumprofil, zu schmaler Parkstreifen, zu groß geratene Straßenbäume mit Wurzelaufwerfungen, nicht zeitgemäße vom Fahrbahnrand abgesetzte Nebenanlagen usw. (siehe auch unter Resümee Bereisung Vorlage Nr. 26/2040).

Um den künftigen Anforderungen der Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden, ist eine Neuordnung des Verkehrsraums unter den Aspekten Klima, Entwässerung, Baumbegrünung sowie Verkehrsgestaltung erforderlich. Bei der Planung sei unter Umständen zu berücksichtigen, dass die Straße „Am Röttgen“ zwischen „Am Rechter“ und Lange Straße verstärkt durch Schul- und Linienbusse befahren wird. Im Übrigen wurde vorgeschlagen, den vorhandenen Parkstreifen zugunsten einer größeren Fahrbahnbreite und breiterer Nebenanlagen aufzugeben, um hier zumindest eine Optimierung herbeizuführen.

In der letzten Sitzung wurde ergänzend berichtet, dass der Landkreis erste Ermittlung zur Feststellung von „Hochfrequentierten Schulwegen“ durchführt. Da der Bereich „Am Röttgen“ ebenfalls Teil dieser Untersuchung ist, könnten sich dort noch Veränderungen hinsichtlich der künftig zulässigen Höchstgeschwindigkeit ergeben.

 

Insofern ist unter der Prämisse der vorgenannten Aspekte zu entscheiden, unter welchen Voraussetzungen der Planungsauftrag weiter konkretisiert werden kann.

Festgestellt werden kann schon jetzt, dass im bestehenden öffentlichen Verkehrsraum kein normgerechter Straßenausbau möglich sein wird. Auch wird erfahrungsgemäß großflächiger Grunderwerb nicht zu realisieren sein, so dass man mit den Platzverhältnissen auskommen muss, wobei man auch dann davon ausgehen muss, dass es weiterhin Engstellen geben wird und man Kompromisse eingehen muss. 

Erst nach Klärung der Grundsatzfragen können weitere planerische Schritte eingeleitet werden.

 


Anlage/n:

Keine

Stammbaum:
25/1960   Verbesserung der Verkehrssituationen in den Bereichen "Am Röttgen" und "Grüne Straße / Gartenstraße"; Antrag von Privatpersonen   Bauamt   Informationsvorlage
25/1960-01   Verbesserung der Verkehrssituationen in der Straße "Am Röttgen"; Zwischenbericht   Bauamt   Informationsvorlage