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Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Schneider, begrüßt Frau Segger vom Planungsbüro Diekmann, Mosebach & Partner und bittet sie um weitere Ausführungen zur Informationsvorlage Nr. 24/1730-05. Frau Segger stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation die Planungsrahmenbedingungen vor und fasst die bisherigen Überlegungen, insbesondere die Ergebnisse aus der vergangenen Ausschusssitzung (Vortrag von Herrn Ohlenbusch zu kostengünstigen Wohnformen) zusammen. In ihrem Vortrag zu dem überarbeiteten städtebaulichen Entwicklungskonzept geht sie insbesondere auf die Erschließungssystematik, die Gebäudetypen und Wohnformen inkl. der Clusterbildung, die vorhandenen und geplanten Grünstrukturen sowie auf die Flächenbilanz ein. Die Präsentation sowie das Entwicklungskonzept sind dem Protokoll als Anlagen beigefügt. Herr Leffers ergänzt, dass das vorgestellte Konzept weiterhin als Ideenpapier zu verstehen sei, jedoch die Grundsystematik des künftigen Bebauungsplanes widerspiegele. Durch die Clusterbildung mit unterschiedlichen Wohnformen sei die Vergabe von Grundstücken auch an Bauunternehmen und Projektentwicklern möglich. Weiter sei es vorgesehen, die Grünflächen extensiv zu pflegen, sodass der Aufwand für die Unterhaltung durch den Bauhof gering gehalten werde. Herr Ockenga regt an, bei der Planung des Wohngebietes schon an die Wohn- und Lebensbedürfnisse der Bevölkerung in 20 bis 30 Jahren zu denken, was insbesondere aufgrund der Entfernung zur Innenstadt und zu der weiteren Infrastruktur - ÖPNV und Nahversorgung – geboten sei. Weiterhin merkt er an, dass die Cluster inkl. Begegnungsflächen keine öffentlichen Flächen darstellen würden, sondern für die jeweilige Gruppe bezogen seien. Es schließt sich eine breite Zustimmung der Ratsmitglieder zu dem vorgestellten Konzept an; sämtliche Ergebnisse der vergangenen Diskussionen seien eingearbeitet worden. In den Wortbeiträgen wird insbesondere die Schaffung von Fahrradwegen hervorgehoben. Ratsherr Lukoschus regt an, dass die Stadt Westerstede auch selbst als Bauherr auftreten könne. Ratsherr Schmidt-Berg mahnt an, dass die Überlegungen zwar auf dem Papier gut seien, jedoch auch in der Realität bezahlt werden müssten. Auf Nachfrage von Ratsherrn Gerstenkorn zum Lärm von dem Verkehr auf der Autobahn antwortet Herr Hinrichs, dass es im Bebauungsplan entsprechende technische und architektonische Regelungen zum Lärmschutz geben werde. Der Ausschussvorsitzende fasst die Ergebnisse zusammen und erläutert, dass das Konzept in die Fraktionen zur Beratung gegeben werde, um in der nächsten Ausschusssitzung die Grundzüge des Bebauungsplanes zu beschließen.
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