Bürgerinformationssystem

Auszug - Vorstellung der DEULA Westerstede durch Herrn Eyting  

 
 
Sitzung des Hössenausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Hössenausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 14.08.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Seminarraum Hössensportzentrum
Ort: Jahnallee 1, 26655 Westerstede
 
Wortprotokoll


Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Lukoschus, stellt den Leiter der DEULA Westerstede, Herrn Eyting, vor.

Herr Eyting berichtet über die Entwicklung der DEULA. Der Standort in Westerstede sei 1957 als Außenstelle der DEULA in Darmstadt entstanden, genau wie 20 andere Standorte in Deutschland.

Daraus sei einige Jahre später eine GmbH mit folgenden Schwerpunkten entstanden:

-          Ausgelagerter Berufsschulunterricht

-          Fahrschule (LKW/PKW)

-          Jagdschein

-          Ausbildung im Lager-/Logistikbereich

-          Ausbildung Baugeräteführer

-          Motorsägenlehrgänge

Die DEULA Westerstede verfüge mittlerweile über 3 ha Fläche, 20 Hallen (darunter eine Pflughalle), ein Internat mit 70 Betten und eine eigene Kantine.

Die Zusammenarbeit mit der BBS und der Gartenbaufachschule in Rostrup werde zur Zeit ausgebaut bzgl. der Unterbringung und Verpflegung der Schüler. Das Internat werde hauptsächlich in der Zeit von November bis Januar gebucht, da dort die meisten Kurse bzw. Unterrichte stattfänden. Die Nachfrage an Übernachtungen steige stetig, daher habe man großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Hössensportzentrum.

Bürgermeister Groß bedankt sich für die Ausführungen und ergänzt, dass die Zusammenarbeit der DEULA Westerstede mit der BBS Rostrup als langfristiges Engagement zu sehensei. Insofern könne mit festen Kontingenten in den Gästehäusern gerechnet werden.

Ratsherr Harms fragt an, warum die DEULA eine eigene Küche betreibt und nicht die Küche des Hössensportzentrums mitnutze.

Herr Eyting erklärt hierauf, dass es hinsichtlich der Mensaverpflegung unterschiedliche Nachfragen der Gäste der Deula und der Hössen gebe. Beispielsweise gebe es bei den Gästen der Deula kaum Nachfragen nach veganen oder vegetarischen Speisen.

Bürgermeister Groß ergänzt, dass jedoch durchaus über einen gemeinsamen Lebensmitteleinkauf nachgedacht werde um Synergieeffekte zu nutzen.

Der Ausschussvorsitzende erklärt, dass es natürlich im Interesse der Stadt sei, beide Betriebe wirtschaftlich zu führen. Wichtig sei es, für die nächsten Jahre ein Konzept zu erarbeiten. Nunmehr sollte den Geschäftsleitungen beider Betriebe die Möglichkeit gegeben werden, Ideen für eine Zusammenarbeit zu entwickeln.

Ratsherr Park erkundigt sich nach der Ausstattung der Zimmer der DEULA. Weiterhin erkundigt er sich, auf welche Art und Weise die Schüler den Schulweg nach Rostrup bestreiten.

Herr Eyting erläutert, dass sich die 70 Betten in 30 Doppel- und 10 Einzelzimmern verteilen, wobei die Nachfrage nach Einzelzimmern steige. Der Transport der Teilnehmer erfolge per öffentlichen Verkehrsmittel oder Privat-PKW. Die Organisation erfolge meist durch die BBS Rostrup.

Da die Lehrgänge zu 95 % von montags bis freitags stattfinden, könnten die Zimmer an den Wochenenden oft vom Hössensportzentrum genutzt werden.

Auf die Frage von Herrn Cording erklärt Herr Eyting weiterhin, dass das Internat der Deula auf jeden Fall weiterhin betrieben werden soll. Die Auslastung sei gut. Es gebe eine große Nachfrage, 2020 sei mit etwa 5.000 Übernachtungen zu rechnen.

Ratsherr Harms wendet ein, dass eine Kooperation nicht einseitig sein dürfe. Die DEULA bekomme Zimmer im Hössensportzentrum zu einem sehr günstigen Preis, der unter dem Selbstkostenpreis liege, zur Verfügung gestellt.

Herr Eyting erklärt hierauf, dass eine Anhebung des Preises geplant sei, die Preise seien im Hössensportzentrum und in der DEULA gespiegelt.

Ratsherr Berg regt an, die Zusammenarbeit vertraglich zu fixieren, damit Planungssicherheit auf beiden Seiten bestehe.

Herr Rößler bekräftigt, dass man derzeit noch im Gespräch sei, damit beide Betriebe wirtschaftlich sinnvoll zusammenarbeiten könnten.

Sodann fasst der Ausschussvorsitzende das Ergebnis der Diskussion zusammen. Den Betrieben sollte die Chance gegeben werden, entsprechende Synergien zu entwickeln. Hierzu ergehe durch den Ausschuss ein entsprechender Auftrag an die Betriebsleiter.