Bürgerinformationssystem
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Der stellv. Ausschussvorsitzende begrüßt Herrn Fred Carstens, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ammerland. Herr Carstens stellt anhand der dem Protokoll beiliegenden PowerPoint-Präsentation die verschiedenen Informations- und Fördermöglichkeiten des Landkreises und der am Netzwerk beteiligten Partner vor. Dabei gebe es viele verschiedene Wege, an Förderberatungen zu gelangen. Zum einen gebe es das Portal Komsis.de, über das viele Interessierte für Gewerbeflächen und -immobilien mit dem Landkreis oder den jeweiligen Gemeinden in Kontakt kämen. Daneben würden die Gewerbeämter die Verknüpfung zur Wirtschaftsförderung aufzeigen. Er merkt an, dass die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Landkreis zufriedenstellend sei. Zu der proaktiven Information der Unternehmen zähle auch die sogenannte „blaue Akte“ des Landkreises. Mit dieser würden z.B. bei jeder baurechtlichen oder gewerblichen Anfrage beim Landkreis automatisch die Informationen zu den Fördermöglichkeiten herausgegeben werden. Im Rahmen des MicroSTARTers würden viele Existenzgründer ausgiebig in verschiedenen Bereichen informiert. Durch ein großes Netzwerk, z.B. über Veranstaltungen wie das Gründerfrühstück oder die Ammerländer Wirtschaftsrunde, würden Interessierte über die Basics zur Unternehmensführung informiert inklusive der jeweiligen Fördermöglichkeiten. Zudem gebe es Beratungen durch die Mitarbeiter des Landkreises oder auch durch die Wirtschaftssenioren. Das weitere Angebot für Unternehmen bestehe aus Workshops, Sprechtagen, der Ammerländer Wirtschaftsrunde und einen monatlichen Newsletter (rund 800 Unternehmen) zu vielen für Unternehmer wichtige Themen. Die einzelbetrieblichen Investitionsförderprogramme gebe es seit dem Jahr 2017 wieder, nachdem Mittel in anderen Regionen nicht ausschöpfend abgerufen wurden. In diesem Jahr habe es diesbezüglich bereits 105 Beratungen mit nicht unerheblichen Investitionssummen gegeben. Das kommunale Förderprogramm als Solidarfond aus Einzahlungen des Landkreises, der Standortgemeinden und des Gemeindepools umfasse derzeit Finanzmittel in Höhe von 700.000,00 Euro. Dieses effektive solidarische Förderprogramm sei in Niedersachsen einmalig. Hier seien bereits viele Gründungen, Investitionen und dadurch bedingt auch Arbeitsplätze gefördert worden. Bei allen Förderungen würden auch immer alternative Förderprogramme geprüft werden. Zusammenfassend sei der Landkreis mit der Wirtschaftsförderung sehr gut aufgestellt. Aufgrund des großartigen Wirtschaftsfördernetzwerks sei eine weitere proaktive Information der Unternehmen seines Erachtens nicht notwendig. Zudem habe man mit sogenannter Kaltakquise eher negative Erfahrungen gemacht, da Unternehmen unterschiedlich empfänglich für Förderberatungen seien. Der stellv. Ausschussvorsitzende bedankt sich für die ausführlichen Informationen. Dem schließen sich Ratsherr Drieling und Herr Dunkhase an. Ratsherr Drieling führt des Weiteren aus, dass er das Verfahren der Wirtschaftsförderung allgemein und das solidarische KMU-Förderprogramm für erfolgreich halte. Dieses würde durch die guten wirtschaftlichen Ergebnisse im Ammerland bestätigt werden.
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