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Beschlussvorschlag:Der als Anlage beigefügte Finanzierungplan der RHODO 2027 wird festgelegt. Der Haushaltsausschuss wird gebeten, die entsprechenden Ertrags- und Aufwandsansätze in die Haushaltsplanung aufzunehmen. Sachverhalt:Für die weitere Planung der RHODO 2027 ist eine der Haushaltsplanung vorgelagerte Festlegung des finanziellen Gesamtrahmens durch den Fachausschuss erforderlich und für die weiteren Schritte der Verwaltung als – unter Vorbehalt stehender – Handlungsrahmen hilfreich.
In der letzten Ausschusssitzung wurde beschlossen, die RHODO 2027 entsprechend der Konzeption zur RHODO 2023 weiter zu planen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine vereinfachte Umsetzung und damit verbundene Senkung des Gesamtdefizits kritisch zu analysieren.
Entsprechend der zwischenzeitlich erfolgten Planschritte sind für die Ermittlung des aktuellen Finanzplans mit Blick auf die Ergebnisse der RHODO 2023 insbesondere nachfolgende Positionen wie folgt zu erläutern:
Standgelder Gewerbe/Gastro: Im Ausstellungsgelände wird es einzelne gewerbliche und gastronomische Stände geben. Die Gestaltung und Umsetzung der Gartenausstellung auf der Thalenweide wurde zwischenzeitlich an eine private Betreiberin vergeben. Dadurch bedingt entfallen auf der Einnahmeseite die Standgelder für den Bereich der Thalenweide, so dass ein geringerer Ansatz zu berücksichtigen ist.
Eintrittsgelder: Im Rahmen der RHODO 2023 konnten abweichend von der Planung Eintrittsgelder im Rahmen von Abendveranstaltungen erwirtschaftet werden. Dieses Veranstaltungsformat soll wiederholt werden, wobei es eine Neugestaltung des Veranstaltungsgeländes geben soll und eine Konzentration des Angebotes auf die besucherstarken Wochentage. Durch eine Reduzierung der Auftrittstage, aber Steigerung der Auftrittsqualität, wird erwartet, das Niveau der zu erhebenden Eintrittsgelder anheben zu können. 2023 wurden diese aufgrund des Jahresjubiläums bei 900 Cent pro Ticket „eingefroren“.
Erträge aus Verkauf: Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Erlöse aus der Veräußerung von Gegenständen sowie Pflanzen und Substraten nach Auflösung der nur für die RHODO-Veranstaltung geschaffenen Pflanzbeete. Es ist davon auszugehen, dass ein ähnliches Niveau wie 2023 zu erreichen ist.
Sponsoren allgemein: In 2023 konnten insgesamt Sponsorengelder in Höhe von rd. 23.400 Euro von drei Goldsponsoren eingeworben werden. Nunmehr wurden die Sponsorenpakte neu abgestuft und differenziert in Gold-, Silber- und Grün-Sponsorenpakete. Gegenwärtig haben bereits acht Unternehmen ein Sponsoring zugesagt – zwei Gold-, zwei Silber- und vier Grün-Sponsoren. Insgesamt sind dadurch bereits 32.000 Euro an Sponsorengelder einzuplanen. Die Gewinnung weiterer Sponsoren, auch im kleineren finanziellen Rahmen, wird angestrebt.
Beiträge von Gastronomie und Beherbergung: Die Akquise freiwilliger Solidarbeiträge der örtlichen Gastronomie war in 2023 nur mit viel Aufwand und auch nicht flächendeckend möglich. Die bereits angedachte rechtliche Prüfung einer Sondernutzungsgebühr ist noch nicht abgeschlossen. Insoweit werden zunächst keine Einnahmeansätze in der Haushaltsplanung berücksichtigt. Sollten Gebühren erhoben werden können, würden sie zur weiteren Defizitreduzierung beitragen.
Sonstiges: Dieser eher kleine Part resultiert aus nicht zuzuordnenden Erträgen, wie z. B. Teil-Kostenübernahmen aufgrund gemeinsamer Werbemaßnahmen etc.
Auf der Ausgabe-Seite sind Ansätze für Werbung, Honorare, Ausstellungskosten und Sonstiges zu veranschlagen.
Der Werbekostenetat wurde im Vergleich zur RHODO 2023 wesentlich eingeschränkt. Das Werbekonzept wurde den aktuellen Erfordernissen angepasst. So ist angedacht, der modernen digitalen Werbung (social-media etc.) mehr Raum zu geben und im Gegenzug die Printwerbungen weiter zu reduzieren.
Honorare: Der Ansatz Honorare beinhaltet sowohl die Vergütung für den Garten-/Landschaftsplaner als auch das Budget für das kulturelle und musikalisch-unterhaltende Programm. Wie bereits unter den Einnahmen erläutert, sollen qualitativ höherwertige Abendveranstaltungen durchgeführt werden. Es sollen aber auch Tages-Künstler die Ausstellung aufwerten.
Ausstellungskosten: Bei den Ausstellungskosten werden im Vergleich zu 2023 einige Einsparpotentiale gesehen. Insbesondere der Aufwand im Bereich Thalenweide wird aufgrund der Überführung in eine private Organisation zu Aufwandsminderungen führen. Auch beim Festplatz und im Security-Aufwand werden Einsparungen erreicht werden können. Letztendlich beinhaltet der Ansatz für Ausstellungskosten im Wesentlichen die Beschaffung von Pflanzen, Substraten und Beetumrandungen sowie Aufwendungen für Strom, Bewässerung, Schaffung des Festplatzes und sonstige kleinere Positionen.
Bei den internen Aufwendungen für Leistungen des Bauhofs und des sonstigen städtischen Personals sind ebenfalls Minderaufwendungen zu erwarten, wenn auch nur geringfügig.
Finanzielle Auswirkungen:
Entsprechende Haushaltsmittel stehen zur Verfügung:
Anlage/n:Finanzplan RHODO 2027
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