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Der Ausschussvorsitzende verweist auf die Informationsvorlage Nr. 20/0861 und bittet Herrn Koenemann um nähere Erläuterungen. Herr Koenemann stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation das Gewässerentwicklungs- und Hochwasserschutzkonzept für die Gießelhorster Bäke vor; siehe Anlage 1. Das Einzugsgebiet habe eine Fläche von rd. 15,5 km² und sei geprägt durch Acker- und Baumschulflächen sowie Wald- und Grünlandflächen. Im Bereich der Gewässerentwicklung seien Maßnahmen zur Revitalisierung der Uferbereiche durch Anpflanzungen sowie durch Schaffung eines natürlichen Gewässerverlaufs vorgesehen. Innerhalb des Konzeptes seien ebenfalls konkrete Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Beseitigung der bestehenden Hochwasserproblematik vor allem im Bereich Ocholt vorgeschlagen worden. Hier werde die Schaffung und Verwallung von naturgemäßen Polder- bzw. Retentionsflächen oberhalb von Ocholt sowie eines neuen Ablaufbauwerkes mit einer geminderten Drosselöffnung kurz oberhalb vor dem Bahndamm vorgeschlagen. Eine geringfügige Überflutung der genannten Flächen sei bereits bei fünf- bis zwanzigjährigen Regenereignissen anzunehmen. Der Ausschussvorsitzende bedankt sich für den informativen Vortrag und bittet die Ausschussmitglieder um Wortbeiträge. Ratsherr Hots hinterfragt, ob die landwirtschaftlichen Drainagen von den Maßnahmen in den Randbereichen der Bäke beeinflusst und ob die Gewässerunterhaltung durch Anpflanzungen an den Randstreifen erschwert würde. Herr Koenemann führt hierzu aus, dass die Drainagen bei normalen Wasserständen nicht eingeschränkt würden und die Bepflanzung in Zusammenarbeit mit der Ammerländer Wasseracht an geeigneten Stellen abgestimmt werden müsste. Ratsfrau Hellwig erkundigt sich bzgl. der Ausgestaltung des Erdwalls. Herr Koenemann erläutert, dass sich der Erdwall in das vorhandene Gelände einfügen würde und nach bisherigem Kenntnisstand einen Sandkern aufweisen werde. Auf Nachfrage von Ratsherrn Rowold erklärt Herr Koenemann, dass bisher keine konkreten Kosten mitgeteilt werden könnten.
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