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Auszug - Westersteder Winterdorf; Rückblick 2022 und Ausblick 2023  

 
 
Sitzung des Wirtschaftsausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Wirtschaftsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 28.02.2023 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:13 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 2, 26655 Westerstede
23/1401 Westersteder Winterdorf; Rückblick 2022 und Ausblick 2023
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Federführend:Amt für Bürgerservice und Ordnung Bearbeiter/-in: Krieger, Jörn
 
Wortprotokoll

Herr Krieger berichtet von der erfolgreichen Ausrichtung des Westersteder Winterdorfes. Es habe viel positive Resonanz gegeben. Lediglich einige wenige Punkte seien in Zusammenarbeit mit Herrn Eisenhauer zu optimieren.

Der Ausschussvorsitzende begrüßt Herrn Eisenhauer.

Herr Eisenhauer bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit der Ausrichtung des Westersteder Winterdorfes. Auch bedanke er sich bei dem Wirtschaftsforum für die positive Begleitung. Insgesamt sei es eine erfolgreiche Veranstaltung gewesen und seine Vision habe sich bestätigt. Es seien viele Besucher zu verzeichnen gewesen. Lediglich bezüglich des Untergrundes mit Hackschnitzel habe es Beanstandungen hinsichtlich der Barrierefreiheit gegeben. Er habe kurzfristig nachgebessert, wolle insgesamt aber an den Hackschnitzeln festhalten. Für die kommende Veranstaltung plane er dann aber von vornherein einheitliche und breitere Wege ein. Ein anderer Punkt sei gewesen, dass der beauftragte Weihnachtsmann die anfänglichen Termine nicht eingehalten habe. Wichtig und ausbaufähig seien die Sonntage als Familientage. Das Speiseangebot solle um eine vegetarische Variante wie z.B. Champignons erweitert werden. An den Donnerstagen seien drei städtische Markthütten den ehrenamtlichen Vereinen zur Verfügung gestellt worden. Um diese an den anderen Tagen nicht ungenutzt stehen zu haben, schlage er vor, nur eine einzige Markthütte aufzubauen, die dann aber an allen Tagen von verschiedenen Ehrenamtlichen genutzt werden könne.

Ratsherr Schneider bedankt sich für die gelungene Veranstaltung. Die Hackschnitzel seien wichtig für eine weihnachtliche Atmosphäre sowie nässeableitend und zudem fußwarm. Er habe aber auch Verständnis für Kritik aufgrund der eingeschränkten Barrierefreiheit, insoweit spreche er sich für eine Optimierung aus. Der Toilettenwagen auf dem Albert-Post-Platz sei seines Erachtens zu weit entfernt und müsse ggfs. verkleidet auf dem Alten Markt platziert werden. Es habe diesbezüglich Hinweise seitens der umliegenden Gastronomie gegeben, dass Winterdorfbesucher deren Toiletten genutzt hätten.

Ratsherr Eilers lobt das Westersteder Winterdorf als Bereicherung für die Stadt. Der tägliche in Westerstede stattfindende Weihnachtsmarkt erspare zudem die Fahrten zum Weihnachtsmarkt in Oldenburg.

Ratsherr Lukoschus bekräftigt ebenfalls die gelungene Veranstaltung. Einzig die Hackschnitzelwege seien zu optimieren. Hier müsse für die kommende Veranstaltung für Barrierefreiheit gesorgt werden. Die Reduzierung der Anzahl der Markthütten und Öffnung einer einzigen städtischen Hütte an allen Tagen halte er für eine gute Idee. Der Toilettenwagen müsse seines Erachtens näher am Weihnachtsmarkt platziert werden. 

Herr Krieger erläutert auf Nachfrage von Herrn Lukoschus die Zusammensetzung der zukünftig vom Veranstalter zu tragenden Kosten. In der Sondernutzungsgebühr in Höhe von 1.000,00 € seien die Kosten für Frischwasser sowie Abwasser enthalten. Die Stromkosten würden per Zähler ermittelt und dem Veranstalter zusätzlich in Rechnung gestellt.

Herr Leffers weist bezüglich der Platzierung des Toilettenwagens auf die erforderlichen Kanalanschlüsse hin. Diese seien bei der Oldenburgischen Landesbank sowie hinter dem Nebengebäude Café Ewen vorhanden. In der kommenden Adventszeit sei zudem eine Weihnachtsbeleuchtung in den Gängen beidseitig des Rathauses geplant. Auch sei die Beleuchtung des Albert-Post-Platzes bis dahin aufgewertet, sodass dieser insgesamt heller und freundlicher erscheinen werde. Insoweit dürfte sich der Gang zum Toilettenwagen auch praxisfreundlicher gestalten.

Ratsfrau Hellwig spricht sich für die Beibehaltung des bisherigen Standortes des Toilettenwagens aus. Der kurze Weg durch den Gang vom Alten Markt zum Albert-Post-Platz sei zumutbar.

Herr Dunkhase spricht sich für das Beibehalten der Ausgestaltung des Westersteder Winterdorfes mit Hackschnitzel aus. Für die Barrierefreiheit müsse eine Lösung gefunden werden. Die Besetzung einer Hütte während der gesamten Veranstaltungsdauer durch verschiedene ehrenamtlich tätige Vereine halte er bei entsprechendem zeitlichen Vorlauf für machbar. Ein großes Lob spreche er auch hinsichtlich der von Herrn Eisenhauer beschafften Gläser aus. Das Vorhalten von Toiletten sei seines Erachtens auch über die örtliche Gastronomie regelbar. 

Ratsherr Schneider regt an, die beiden nicht mehr von den Vereinen genutzten Markthütten in der Peterstraße oder in der Langen Straße aufzustellen und Hobbyhandwerkern zur Verfügung zu stellen. Herr Eisenhauser hat diesbezüglich keine Einwände, stellt aber das Interesse seitens der Handwerker in Frage.

Der Ausschussvorsitzende fasst die Diskussion zusammen und bedankt sich bei Herrn Eisenhauer für die erfolgreiche Durchführung des Westersteder Winterdorfes. Herr Eisenhauer möge zur Optimierung der angemerkten Einzelthemen mit der Verwaltung im Gespräch bleiben.